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Heilpraxis „Hand und Fuß" Christian Gillé · Bad Boll
Fachwissen

Informationen

Hintergrundwissen zu den Methoden, die in meiner Praxis zur Anwendung kommen.

Osteophâthie Woher der Name kommt und was dahintersteckt
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In meiner Heilpraxis stehen ganzheitliche Therapien im Mittelpunkt, um das Wohlbefinden und die Gesundheit meiner Klienten zu fördern.

Osteophâthie beinhaltet im Vergleich zur Osteopathie (= Knochenleiden) die lebendige Ganzheit von Körper, Seele und Geist:

„osteo" = Knochen als das feste Gerüst bzw. Fundament des Körpers aus Fleisch und Blut. Aus physischer Sicht sind Knochen die Grundlage unseres Körpers. In verschiedenen Kulturen werden sie symbolisch als Zeichen für Kraft gedeutet.

„Knochen erzählen die Geschichte dessen, was einmal war, was jetzt ist und was in Zukunft sein wird."

„phât" (vietnamesisch) = „das wahre Selbst".
„thie" = engl. „das" / germanisch: „in Mauern eingefriedete Behausung".

„DAS - unerklärlich lebendig Formlose - eingebettet in einer stofflichen Behausung."
Golgi-Punkt-Schmerztherapie Biokinematik nach Dr. Walter Packi
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Ursprung der Golgi-Therapie

Die Golgi-Punkt-Schmerztherapie basiert auf dem Konzept der Biokinematik, entwickelt von Dr. Walter Packi. Sie wird seit etwa 30 Jahren in seiner Schmerzklinik angewendet.

Konzept der Methode

Nach dem Konzept der Biokinematik werden vier Ansatzpunkte unterschieden:

  • Stimulation der Golgi-Sehnenapparate: Die Behandlung setzt gezielte manuelle Reize, die von vielen Menschen als entspannend und angenehm empfunden werden.
  • Fasziale Reize: Die Behandlung setzt Druck auf die Golgi-Punkte im Bereich von Periost und Gelenkkapseln.
  • Freie Nervenendigungen: Nach dem Konzept der Methode werden auch freie Nervenendigungen angesprochen.
  • Anheftungspunkte der Faszien: Auch diese werden im Rahmen der Behandlung mit Druck bearbeitet.

Konzept zur Schmerzentstehung

Nach dem Konzept der Biokinematik können Schmerzen des Bewegungsapparats mit verkürzter Muskulatur und veränderten Faszien in Zusammenhang stehen. Fehlbelastungen und Bewegungsmangel im Alltag werden dabei als mögliche Einflussfaktoren betrachtet.

Behandlung und Zielsetzung

Die Behandlung kann eine erste Veränderung der Beweglichkeit und des individuellen Körpergefühls ermöglichen. Der Verlauf ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Einsatzbereich

Die Methode kann bei unterschiedlichen Beschwerden des Bewegungsapparates ergänzend eingesetzt werden. Ob sie im individuellen Fall geeignet ist, wird nach einem persönlichen Gespräch und einer entsprechenden Befunderhebung entschieden.

Faszienmassage Gezielte manuelle Techniken an Muskeln, Bindegewebe und faszialen Strukturen
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Die Behandlung arbeitet mit gezielten manuellen Techniken an Muskeln, Bindegewebe und faszialen Strukturen und kann zur Verbesserung des subjektiven Körpergefühls und der Beweglichkeit beitragen.

Bei länger bestehenden Beschwerden des Rückens können neben Muskeln und Gelenken auch fasziale Strukturen bei der individuellen Befundung berücksichtigt werden.

Gewebeveränderungen und lokale Spannungszustände können im Rahmen der Behandlung berücksichtigt werden.

Ansatz der Behandlung

  • Manuelle Techniken an Muskulatur, Faszien und Bindegewebe
  • Die Behandlung kann das subjektive Empfinden für Gewebespannung und Körperwahrnehmung unterstützen.

Die Faszienmassage wird mit einer tiefen und langsamen Technik durchgeführt, wobei viel mit dem Daumen gearbeitet wird, um die Faszien zu dehnen und voneinander zu trennen.

Technik

  • Dehnung der Faszien durch langsamen Druck
  • Arbeit am Bindegewebe
Kontraindikationen: Frische Verletzungen, Sonnenbrand, großflächige Ekzeme, großflächige Blutergüsse, Schilddrüsenerkrankungen, Besenreiser und Krampfadern, schwerwiegende Herzerkrankungen.

Absolute Kontraindikationen: Akute Infekte, Fieber, Thrombose, Verbrennungen.
Myofasziale Triggerpunkte Manuelle Behandlung von Verhärtungen im Muskel- und Fasziengewebe
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Myofasziale Triggerpunkte sind punktuelle Verhärtungen und Verspannungen im Muskel- und Fasziengewebe, die im Zusammenhang mit Schmerzen beschrieben werden. Sie werden im Rahmen des myofaszialen Syndroms betrachtet.

Die Behandlung beinhaltet spezielle Techniken zur Lokalisierung und Mobilisierung von Bewegungsstörungen in den Extremitätengelenken oder der Wirbelsäule. Die Auswahl der Mobilisationstechniken richtet sich nach den individuellen Befunden, der eingeschränkten Bewegungsrichtung und der Gelenksform.

Lymphdrainage Das Lymphsystem – ein wichtiger Bestandteil des Flüssigkeitshaushalts des Körpers
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Manuelle Lymphdrainage

Die Lymphdrainage ist eine sanfte manuelle Körpertherapie. Diese spezielle Massageform ist seit den 1960er Jahren Teil der physikalischen Therapie und wird insbesondere bei Schwellungen der Gliedmaßen eingesetzt.

Äußerliche Anzeichen für eine Lymphabflussstörung können Gewebsanschwellungen und Bewegungseinschränkungen sein. Eine ärztliche Abklärung wird empfohlen.

Die Therapie zeichnet sich durch sanfte, rhythmische, kreisende und pumpende Bewegungen aus. Eine Behandlung dauert in der Regel 30 bis 45 Minuten. Anschließend kann eine Kompression des betroffenen Körperbereichs durch Pütter-Binden erfolgen, die vom behandelnden Arzt verschrieben werden. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen sollte mit dem behandelnden Facharzt besprochen werden.

Das Lymphgefäßsystem ist neben dem Blutkreislauf ein wichtiger Bestandteil des Flüssigkeitshaushalts des Körpers.

Die manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte manuelle Behandlungstechnik, die insbesondere bei bestehenden Schwellungen und lymphatischen Beschwerden eingesetzt werden kann. Je nach Befund kann sie durch weitere Maßnahmen wie Kompression ergänzt werden.

Einsatzbereich

Die manuelle Lymphdrainage kann je nach Befund ergänzend eingesetzt werden. Ob und in welchem Umfang sie im individuellen Fall sinnvoll ist, wird nach einem persönlichen Gespräch entschieden.

Sanfte Chiropraktik Anamnese, Untersuchung, gezielte Impulse für Gelenke und Wirbelsäule und Nachsorge
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Häufig manifestieren sich Beschwerden in Körperbereichen, deren Zusammenhang mit Wirbelsäulenblockaden oder Fehlstellungen schwer zu erkennen ist. Chirotherapeuten sind geschult darin, diese Zusammenhänge zu identifizieren. Die Behandlung kann bei ausgewählten Beschwerden des Bewegungsapparates als manuelle Maßnahme eingesetzt werden.

Typische Indikationen für chiropraktische Interventionen sind:

  • Fortgeleitete Schmerzen in Schulter und Ellenbogen, oft bei Blockaden im HWS-Bereich.
  • Fuß- und Fersenschmerzen, die auf Blockaden der LWS und des Ileosakralgelenks hinweisen.

Blockaden können in mehreren Abschnitten der Wirbelsäule gleichzeitig auftreten. Daher ist eine gründliche Untersuchung der gesamten Wirbelsäule wichtig. Bei Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule wird zunächst individuell geprüft, welche Behandlungstechniken in der jeweiligen Situation geeignet sind. Bei bekannten Erkrankungen oder Veränderungen der Wirbelsäule werden bestehende Befunde bei der Behandlungsplanung berücksichtigt.

Anamnese

Eine umfassende Anamnese ist entscheidend, da wichtige Hinweise aus der Krankengeschichte hervorgehen können. Besonders Schmerzangaben bei bestimmten Bewegungen oder Haltungen sind diagnostisch wertvoll.

Untersuchung

Die Grundlage der Chirotherapie ist die segmentale palpatorische Untersuchung der Wirbelsäule. Bei einem physiologischen Gelenkspiel zeigt sich ein elastischer Anschlag, während bei Blockaden die Bewegung abrupt endet. Diese Blockaden sind oft mit einer Verhärtung der Rückenmuskulatur verbunden, die der Therapeut ertasten kann.

Gezielte Impulse für Gelenke und Wirbelsäule

Die chiropraktische Behandlung erfolgt in mehreren Schritten. Nach der Kontaktaufnahme zur blockierten Struktur folgt die Einstellung der Spannung. Der Therapeut übt einen schnellen, minimalen Impuls aus, der oft von einem Knacken begleitet wird - das nicht zwangsläufig den Behandlungserfolg anzeigt. Die individuelle Reaktion auf die Behandlung kann unterschiedlich ausfallen.

Nachbehandlung

Eine Nachbehandlung, z. B. mit Krankengymnastik, kann ergänzend besprochen werden. Aktive sportliche Betätigung, wie Rückentraining und Schwimmen, wird häufig als Ergänzung empfohlen.

Kontraindikationen: Chirotherapie ist kontraindiziert bei akuten Bandscheibenvorfällen, neoplastischen Erkrankungen, Spondylitis und traumatischen Verletzungen der Wirbelsäule. Der Therapeut sollte den Impuls stets in die bewegungsfreie Richtung des Wirbelsegmentes lenken. Chirotherapeutische bzw. manuelle Techniken werden gezielt und nach individueller Befundung eingesetzt. Welche Technik geeignet ist, wird abhängig von den jeweiligen Beschwerden und körperlichen Voraussetzungen entschieden.

Geschichtliches

Chiropraktische Praktiken sind in verschiedenen Kulturen seit Jahrtausenden bekannt. Hippokrates bezeichnete die „Rhachiotherapie" als einen der Grundsteine der Medizin.

Noch Fragen zu einer Methode?

Sprechen Sie mich gerne persönlich an - ich berate Sie individuell zu Ihrem Anliegen.