Hintergrundwissen zu den Methoden, die in meiner Praxis zur Anwendung kommen.
In meiner Heilpraxis stehen ganzheitliche Therapien im Mittelpunkt, um das Wohlbefinden und die Gesundheit meiner Klienten zu fördern.
Osteophâthie beinhaltet im Vergleich zur Osteopathie (= Knochenleiden) die lebendige Ganzheit von Körper, Seele und Geist:
„osteo" = Knochen als das feste Gerüst bzw. Fundament des Körpers aus Fleisch und Blut. Aus physischer Sicht sind Knochen die Grundlage unseres Körpers. In verschiedenen Kulturen werden sie als Zeichen für kraftvolle Möglichkeiten der Regeneration gedeutet.
„phât" (vietnamesisch) = „das wahre Selbst".
„thie" = engl. „das" / germanisch: „in Mauern eingefriedete Behausung".
Die Golgi-Punkt-Schmerztherapie basiert auf dem Konzept der Biokinematik, entwickelt von Dr. Walter Packi. Seit etwa 30 Jahren wird sie erfolgreich in seiner Schmerzklinik angewendet.
Die Therapie nutzt vier Hauptmechanismen:
Viele Schmerzen des Bewegungsapparats resultieren aus verkürzter Muskulatur und pathologisch veränderten Faszien. Fehlbelastungen und Bewegungsmangel im Alltag führen zu massiven Schmerzsymptomen und Gelenkproblemen, die oft fälschlicherweise als Bandscheibenvorfälle oder Entzündungen diagnostiziert werden. Arthrose entsteht häufig durch Fehlstatiken, die den Knorpel schädigen.
Bereits nach der ersten Behandlung können signifikante Erfolge erzielt werden.
Diese Therapie eignet sich für alle Schmerzsymptome im Bewegungsapparat sowie für Beschwerden im Ohr, Auge, Kiefer und Zähne, einschließlich Kopfschmerzen, Schwindel und Migräne.
Die Faszienmassage gilt als wirksame Methode zur Lösung von muskulären Verspannungen, Verklebungen und Steifheit. Mit der Zeit verliert der Körper an Elastizität, was häufig zu chronischen Rückenschmerzen führt, die im faszialen Bindegewebe ihren Ursprung haben.
Diese stimulierende Gewebemassage mobilisiert „verfilzte" Faszien sowie schmerzhafte Stoffwechselablagerungen und verbessert die Durchblutung.
Die Faszienmassage wird mit einer tiefen und langsamen Technik durchgeführt, wobei viel mit dem Daumen gearbeitet wird, um die Faszien zu dehnen und voneinander zu trennen.
Myofasziale Triggerpunkte sind punktuelle Verhärtungen und Verspannungen im Muskel- und Fasziengewebe, die häufig Schmerzen verursachen. Diese Triggerpunkte sind eine der Hauptursachen für Schmerzen und Leistungsminderung, die als myofasziales Syndrom bekannt sind.
Die Behandlung beinhaltet spezielle Techniken zur Lokalisierung und Mobilisierung von Bewegungsstörungen in den Extremitätengelenken oder der Wirbelsäule. Die Auswahl der Mobilisationstechniken richtet sich nach den individuellen Befunden, der eingeschränkten Bewegungsrichtung und der Gelenksform.
Die Lymphdrainage ist eine sanfte Körpertherapie zur Verbesserung des Lymphabflusses bei Lymphabflussstörungen. Diese spezielle Massageform ist seit den 1960er Jahren Teil der physikalischen Therapie und wird insbesondere bei Schwellungen der Gliedmaßen eingesetzt.
Äußerliche Anzeichen für eine Lymphabflussstörung sind Gewebsanschwellungen, die Bewegungseinschränkungen, Schmerzen, verzögerte Wundheilung und eine Schwächung des Immunsystems zur Folge haben können.
Die Therapie zeichnet sich durch sanfte, rhythmische, kreisende und pumpende Bewegungen aus. Eine Behandlung dauert in der Regel 30 bis 45 Minuten. Anschließend kann eine Kompression des betroffenen Körperbereichs durch Pütter-Binden erfolgen, die vom behandelnden Arzt verschrieben werden. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen kann ebenfalls entlastend wirken und sollte mit dem behandelnden Facharzt besprochen werden.
Das Lymphgefäßsystem ist neben dem Blutkreislauf das wichtigste Transportsystem im Körper und spielt eine zentrale Rolle im Immunsystem. Es transportiert Nährstoffe, Abfallstoffe und filtert Krankheitserreger in den Lymphknoten heraus.
Regelmäßige Lymphdrainage und Kompressionstherapie wirken entstauend, schmerzlindernd und beschleunigen den Heilungsprozess.
Fibromyalgie: Studien zeigen, dass die manuelle Lymphdrainage (MLD) bei Fibromyalgie-Patienten Schmerzlinderung und eine Verbesserung der Lebensqualität bieten kann. Zusätzlich kann die Manuelle Myofasziale Therapie (MMT) von Vorteil sein, indem sie häufig vorkommende myofasziale Triggerpunkte behandelt.
Häufig manifestieren sich Beschwerden in Körperbereichen, deren Zusammenhang mit Wirbelsäulenblockaden oder Fehlstellungen schwer zu erkennen ist. Chirotherapeuten sind geschult darin, diese Zusammenhänge zu identifizieren und helfen, die Beschwerden zu lindern.
Typische Indikationen für chiropraktische Interventionen sind:
Blockaden können in mehreren Abschnitten der Wirbelsäule gleichzeitig auftreten. Daher ist eine gründliche Untersuchung der gesamten Wirbelsäule wichtig. Auch bei Bandscheibenschäden kann Chirotherapie sinnvoll sein, da häufig eine Blockade in einem anderen Segment die Ursache ist.
Eine umfassende Anamnese ist entscheidend, da wichtige Hinweise aus der Krankengeschichte hervorgehen können. Besonders Schmerzangaben bei bestimmten Bewegungen oder Haltungen sind diagnostisch wertvoll.
Die Grundlage einer erfolgreichen Chirotherapie ist die segmentale palpatorische Untersuchung der Wirbelsäule. Bei einem physiologischen Gelenkspiel zeigt sich ein elastischer Anschlag, während bei Blockaden die Bewegung abrupt endet. Diese Blockaden sind oft mit einer Verhärtung der Rückenmuskulatur verbunden, die der Therapeut ertasten kann.
Die chiropraktische Behandlung erfolgt in mehreren Schritten. Nach der Kontaktaufnahme zur blockierten Struktur folgt die Einstellung der Spannung. Der Therapeut übt einen schnellen, minimalen Impuls aus, der oft von einem Knacken begleitet wird - das nicht zwangsläufig den Behandlungserfolg anzeigt. Viele Klienten berichten von sofortiger Erleichterung.
Eine Nachbehandlung, z. B. mit Krankengymnastik, ist sinnvoll, um Rückfälle zu vermeiden. Aktive sportliche Betätigung, wie Rückentraining und Schwimmen, stärkt die Rückenmuskulatur und fördert das Wohlbefinden.
Chiropraktische Praktiken sind in verschiedenen Kulturen seit Jahrtausenden bekannt. Hippokrates bezeichnete die „Rhachiotherapie" als einen der Grundsteine der Medizin.
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